Potenzstörung

by Walter on February 14, 2012

Der medizinische Fachausdruck für eine Potenzstörung lautet erektile Dysfunktion, abgekürzt auch als ED bezeichnet. Diese Art von Problem ist häufiger verbreitet als viele glauben und trifft nicht nur ältere Jahrgänge, auch jüngere Männer sind davon betroffen. Bei Potenzstörung sollte man folgendes beachten: in der heutigen Zeit neigen viele Menschen zum Perfektionismus. Der menschliche Körper muss perfekt und zuverlässig wie eine Maschine funktionieren. Das ist aber nicht möglich. Ab und zu kann jeder einmal versagen. Solange eine Potenzstörung nur gelegentlich auftritt, ist sie kein Grund zur Besorgnis. Jeder hat einfach einmal Zeiten, wenn er nicht gut aufgelegt, müde oder gestresst ist. Oft steckt auch einfach Routine dahinter. Der Sex verliert sein Feuer und wird zu einem Ritual ähnlich dem Zähneputzen. Dann kann beispielsweise exklusive Reizwäsche Abhilfe schaffen. Der Anblick der Liebsten in einem sexy Outfit wie Strapse, Netzstrümpfe oder ähnliches kann mehr bewirken als 10 Arztbesuche.Falls sich die Probleme häufen oder länger anhalten, sollte man sich nicht schämen, bei Potenzstörung einen Arzt zu konsultieren. Dahinter kann sich nämlich mehr als nur eine Lifestyle-Erkrankung verbergen. Im Gegenteil, vielfach steckt hinter einer ED eine ernsthafte organische Erkrankung und die Impotenz ist nur ein erstes Symptom. Häufig wird eine Potenzstörung als Nebeneffekt bei Diabetes oder einer klinischen Depression beobachtet. Auch ein Aneurysma kann Impotenz verursachen, während manche Medikamente solche Effekte als Nebenwirkung entwickeln können. Darum sollte man sich bei einer ED auch nicht einfach Potenzmittel aus dem Internet bestellen, sondern versuchen, die Ursachen durch einen Arzt klären zu lassen.Oft stecken auch seelische Probleme hinter einer ED. Auslöser können solche Ereignisse wie Trennung oder Untreue der Partnerin, plötzliche Arbeitslosigkeit, der Tod eines nahen Angehörigen bzw. Freundes oder Prüfungsangst sein. Bei Potenzstörung hängt viel vom Verständnis und Einfühlungsvermögen der Partnerin ab. Eine clevere Frau, die weiß, das ihr Partner Potenzprobleme hat, wird auf ihn eingehen und beispielsweise exklusive Reizwäsche tragen, um sein Verlangen anzufachen. Durch Rücksicht und Verständnis kann man auch bei Impotenz viel erreichen. Wichtig ist nur, dass man den Mut findet, über dieses heikle Problem zu sprechen, anstatt sich enttäuscht abzuwenden. Mit verletzenden oder abfälligen Bemerkungen erreicht die Frau jedoch das Gegenteil und löst nur Versagensängste und Frustration aus, die das Problem noch verstärken. Allgemein unterstützend bei ED sind ein gesunder Lebensstil mit ausgewogener, gesunder Ernährung, viel Bewegung an der frischen Luft, genügend Schlaf und das Vermeiden einer übermäßigen Konsumption von Genussmitteln wie Alkohol oder Nikotin.

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